Das Fotoshooting

… war spitzenmegaoberklasse!

Wir sind aus Baden-Württemberg in die Eifel gedüst um alle Fotos für das Buch von Claudia und Mike Winter machen zu lassen. Die Ankunft für uns war sehr stressig aufgrund von mehreren Staus und Baustellen, sodass wir erst nachts um 2 Uhr in Hupperath ankamen. Morgens gings dann nach einer Gassirunde und einem schnellen Frühstück direkt ins Studio. Ich war total aufgeregt und freute mich riesig, denn schon im Vorfeld lief alles superprofessionell ab. Angekommen vor Ort ging das so weiter. Claudia Winter hatte einen perfekt getimten Ablaufplan erstellt, die Models waren alle zur passenden Uhrzeit vor Ort und wir durften leckeren Kuchen genießen.
Claudia Winter und ich saßen dann direkt am PC und kontrollierten, ob das perfekte Foto dabei war, während die Models vor und Mike hinter der Kamera schufteten. Ganz besonders toll ist, dass Hunde aller Rassen und Mischungen und bis ins hohe Alter in meinem Buch zu sehen sein werden – das freut mich tierisch!
Kurz vor der Mittagspause kam noch Gisela Rau, die Chefin des Kyns-Verlags, vorbei und begutachtete mit uns die Fotos. Ich wage sagen zu dürfen, dass wir trotz der vielen Arbeit mächtig Spass hatten! Das lag natürlich nicht nur an allen hinter der Kamera, sondern vorallem an den menschlichen und tierischen Models, die sich fröhlich in unmöglichste Positionen schmissen. Hierfür nochmals herzlichen Dank.

Und wie so ein Aussuchen eines Bildes aussieht, seht ihr hier:

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Danke an das Team von Tierfotografie Winter für das “Hinter-den-Kulissen-Foto”.

 

Nachdem wir bis in die späten Abendstunden fotografiert haben, folgte nun noch das Aussuchen der Fotos. Das war teilweise wirklich schwierig, denn man muss sich ja für nur eines oder mehrere entscheiden, kann aber nicht alle nehmen!
Das Buch ist jetzt gerade schon im Layout und ich bin sehr auf erste Einblicke gespannt!
Das Team von Tierfotografie Winter macht übrigens nicht nur Buch-Shootings, sondern auch ganz klasse Aufnahmen für Tierfreunde – ich kann die beiden vorbehaltlos empfehlen!

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Das Cover

Für das Cover hatte ich mir ein Bild von Lou gewünscht.

Und so schoss ich unzählig Bilder von Lou in verschiedenen Posen bei mir im Wohnzimmer, das ich weiß abgehängt hatte. Mir war fast schon klar, dass das nicht ideal war. So kam dann auch die Nachricht von Frau Rau, dass von Seiten der Grafikerin keines ideal war. Aber sie hatte eine tolle Idee in petto:

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Das war im Übrigen auch der Zeitpunkt, an dem ich anfing, von meinem Buch zu erzählen. Bisher hatte nämlich noch niemand, nicht einmal mein Freund oder meine Eltern, von meinem Projekt gewusst….

Das Manuskript

Die Ideen im Kopf haben ist das Eine. Sie zu Papier zu bringen das Andere.
Meine Hauptschreibzeit war abends und nachts. Interessanterweise konnte ich phasenweise fast ununterbrochen schreiben, zu anderen Zeiten ging gar nichts. Dann war es beruflich recht stressig, dann folgte der Austausch mit der Fachfrau 😉
Und dann, irgendwann, war es tatsächlich fertig und abgeschickt. Das fühlte sich irgendwie genial an, glauben konnte ich es immer noch nicht.

Die Idee

Die Idee zum Buch kam erst etwas später.

Zunächst war da der Wunsch, meinem HD-geplagten Lou noch mehr helfen zu können.

Lou’s HD war nicht offensichtlich. Im Frühjahr 2010 hatte Lou einen merkwürdigen Anfall. Es war kurzzeitig nicht klar, ob er die Nacht überleben würde. Nach einer langen Tierarzt-Odyssee, wo zunächst eine Vergiftung, eine Schilddrüsenunterfunktion oder Epilepsie im Raum standen, wurde klar, dass Lou Neosporose hatte und zusätzlich eine mittelschwere Hüftgelenksdysplasie, die zu Verspannungen im Rückenbereich geführt hat.
Diese Hüftgelenksdysplasie war erst jetzt, im Alter, zu Tage getreten. Ich machte mir große Vorwürfe, hatte ich doch mit Lou Hundesport betrieben und war sogar auf Turnieren gestartet. Mir wäre nie in den Sinn gekommen, dass er HD haben könnte, sein Gangbild war immer einwandfrei und Beagles sind nicht unbedingt prädestiniert für diese Krankheit.
Doch eigentlich machte es Sinn: unkontrollierte Vermehrung und keine idealen Aufzuchtbedingungen schienen bei Lou’s Herkunft ziemlich wahrscheinlich. Wir hatten ihn zwar aus zweiter Hand übernommen, aber Recherchen zu seiner “Zuchtstätte” angestellt.

Ich war mit Lou also bei einer Tierärztin, die auf Physiotherapie und Osteopathie spzialisiert ist, und stellte ihn, wie auch meine Selbstzweifel vor. Weiterhin besuchten wir regelmäßig eine befreundete Physiotherapeutin. Beide konnten meine Zweifel ausräumen, denn Lous Bemuskelung hätte die HD wohl absolut abgefangen, d.h. die Dogdance-Elemente und die Art, wie ich sie beigebracht hatte, hätten sich ihren Meinungen nach, positiv auf den Verlauf der HD ausgewirkt. Ich hätte Lous HD durch das Dogdance nicht verschlimmert, sondern durch das gezielte Training unterschiedlichster Muskelpartien abgedämpft. Mir fiel ein riesiger Stein vom Herzen.

Ganz besonders nach der Physiotherapie, die immer mit ein paar Stabilisierungsübungen endete, sagte Lous Lieblingsphysiotherapeutin Gabi, dass Dogdance-Hunde einfach so toll bemuskelt wären. Und so war sie es, die mich darauf brachte, in dieser Richtung weiter zu denken. Ganz herzlichen Dank hierfür, Gabi!

Da ich beruflich wegzog, mir eine neue Therapeutin für Lou suchen musste, und ich einfach nicht richtig zufrieden war, stellte ich selbst Recherchen an und bildete mich zum gezielten Muskelaufbau fort. Ich besuchte verschiedene Seminare und wälzte Fachliteratur. Und natürlich notierte ich mir Wichtiges.

Den Aufbau der Dogdance-Tricks hatte ich sowieso im Kopf. Und immer wieder dachte ich daran, die Ideen zum gezielten Muskeltraining weiterzugeben.
Und dann war da die Homepage des Kynos-Verlages, ein Verlag den ich wegen der qualität seiner Bücher sehr schätzte. Bestünde überhaupt Interesse? Ich grübelte, tippte dann doch ein Exposé und wartete. Ich musste nicht lange warten….. 😉